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Kitze in Kitzbühel Bild-Detailansicht

6. Februar 2017

Hallo ihr Lieben,
genau zwei Vorsätze habe ich mir fürs neue Jahr gemacht: Mehr Urlaub und netter zu meinem Körper sein. Das letzte Jahr war ganz schön kräftezehrend. Ich habe die Schauspielausbildung abgeschlossen und parallel gedreht. Nach einem Minisommerurlaub habe ich direkt den Blog aufgebaut, Fotoshootings absolviert, Theater gespielt und mich wiederum an anderen Theatern beworben. Urlaub, Ruhe und Entspannung kamen zu kurz und die Erkältungen haben mich gerade zu verfolgt…

Mein Highlight eines jeden Silvesterabends ist das Bleigießen. Mich hat es fast ein wenig gegruselt, als ich die Bedeutung meiner ins Wasser geworfenen Orchidee und meines Wales nachlas: Exotische Genüsse und dem Körper Gutes tun. Ich bin eigentlich kein abergläubiger Mensch, aber das sah ganz danach aus als wären meine Vorsätze genau das Richtige fürs neue Jahr.

Dementsprechend habe ich mich sofort um meinen ersten Urlaub gekümmert. Das Bio Hotel Stanglwirt liegt im wunderschönen Kitzbühel in Tirol und an keinem anderen Ort hätte ich wohl so gut meine Vorsätze angehen können.
Wie es das Schicksal will, habe ich auf der Reise nach Österreich erstmal mein Handy verloren und wurde sozusagen zwangs-ge-mobile-detoxed (wunderschönes Wort!). Der Stanglwirt ist beliebt bei prominentem Publikum und mir wurde schnell klar warum: die Kombination aus familiärer Atmosphäre und heimeliger Skihüttenromantik ist super gelungen. Ich habe mich die ganzen fünf Tage pudelwohl und unbeobachtet gefühlt.

Dafür, dass ich die Woche eigentlich nur faul im 8000 qm Spa rumliegen wollte, war ich dann doch ganz schön sportlich. Ski-Abfahrt, Schneespaziergänge und ein spontanes Boxtraining bei Profi Boxtrainer Björn Schulz - ich hatte noch tagelang Muskelkater und Schmerzen beim Lachen. Meistens sind Fitnessräume in Hotels ja in den 80ern hängen geblieben. Ich sage nur pinke Hanteln und quietschende Laufbänder… Aber im Stanglwirt gibt es wirklich alles, was mein Fitnessstudio zu Hause auch zu bieten hat: TRX-Bänder, Faszienrollen, etc. etc.. Nach dem Training ging es dann meistens zum Entspannen in eine der zahlreichen Saunen im Spa. Oder besser gesagt in den Spas. Der Stanglwirt hat nämlich seit meinem letzten Besuch eine komplett neue Fläche zur alten hinzugebaut.
Generell ist hier gefühlt alles in stetigem Wandel. Ich war ziemlich erstaunt, als mir Maria, die Tochter des Hausherrn erzählte, dass ihr Vater vor 50 Jahren damit anfing den familiären Gasthof mit seinen sieben Betten auszubauen. Damals wurde er für seinen biologischen Baustil noch belächelt. Heute bewundert man das Konzept. Naturmaterialien aus der Region, ein Biomasse-Heizkraftwerk gefüttert mit den Rindenabfällen der umliegenden Sägewerke (welche zuvor von den hauseigenen Lipizzanerpferden kleingestampft werden), Ökostrom und vieles mehr machen dieses Hotel zu etwas ganz Besonderem.
Dem Anspruch der Gäste, was die Auswahl beim Essen angeht (Stichwort: exotische Genüsse) muss das Hotel natürlich gerecht werden und deshalb kann nicht alles aus der Region kommen und bio sein. Viele Lebensmittel wie zum Beispiel Käse und Milch gibt es aber vom hauseigenen Bauernhof. Auch das sogenannte Kaiserwasser kommt aus der eigenen Quelle und schmeckt super frisch! Das allabendliche Acht-Gänge Menü (ja es waren wirklich acht Gänge, die Waage möge es mir verzeihen!!!) hat mich jeden Abend erneut überrascht und begeistert. Asiatisch, italienisch und natürlich österreichisch. All das in einer zünftigen Atmosphäre mit Stubenmusik.
Nach fünf Tagen fühle ich mich wie ein neuer Mensch, sonnengebräunt und ausgeschlafen, vital und sportlich. Der einzige Wermutstropfen: Mir ist wieder klar geworden wie gerne ich in den Bergen bin und dass ich sonnige Winter in Hamburg ganz schrecklich vermisse. Vielleicht muss es deshalb doch bald wieder in den Süden Deutschlands gehen. Entspannter wäre ich allemal!

 

Vielen Dank an das Hotel Stanglwirt für diese Kooperation und herzliche Gastfreundschaft.

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