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WeWork Creator Awards

WeWork Creator Awards

[Anzeige/Werbung] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit WeWork entstanden

24. November 2018

Hallo ihr Lieben,
erstaunlicherweise bekomme ich oft keinen Kulturschock, wenn ich ein fernes Land, wie kürzlich Indien, bereise. An die neue Umgebung, das Wetter, die Lautstärke, das Essen, etc. kann ich mich recht schnell gewöhnen. Meistens kommt der Kulturschock dann, wenn ich wieder nach Hause komme. Dann sehe ich Deutschland und Berlin aus einer ganz neuen Perspektive. Am Bahnhof in Frankfurt suche ich eine Toilette auf und lande in einem menschenleeren, riesigen, gläsernen Stahlkomplex. Keine Menschenseele weit und breit. Der Anblick ist ungewohnt und viel zu aufgeräumt nach zwölf Tagen im Durcheinander von Indien. Zuhause angekommen, geht es für mich direkt an die Arbeit. Mit Jetlag schleppe ich mich zu den WeWork Creator Awards, ohne eine Ahnung was mich dort erwarten würde.

Für die, die WeWork noch nicht kennen: das Unternehmen stellt Startups, Business und FreiberuflerInnen Arbeitsräume und Services zur Verfügung, die nach flexiblen Bedürfnissen der heutigen Arbeitswelt organisiert sind. Das besondere daran ist, dass die Räume nicht nur fancy designed sind, sondern das WeWork seine Räumlichkeiten so gestaltet, dass es ganz natürlich zum Austausch zwischen den vielen Mitgliedern kommt. So entstehen auf ganz natürliche Art und Weise neue Businesskontakte und neue Projekte zwischen den über 320.000 Mitgliedern. Dass WeWork also einen Ideenwettbewerb für innovative Ideen ausrichtet, ergibt für mich sofort Sinn. Dabei geht es WeWork nicht nur darum, den Creators Aufmerksamkeit für ihre Ideen zu verschaffen, sondern es werden auch Geldgewinne ausgeschüttet, die den Unternehmen dabei helfen, die nächste Schritte zu machen. Da ich nicht genau wusste, was auf mich zukommt, hatte ich so meine Zweifel, ob es auch nachhaltige Ideen in den Wettbewerb geschafft hätten.

Umso schöner zu sehen, dass die Hauptpreise in den Kategorien Business Venture und Nonprofit beide an sinnvolle Unternehmen verliehen werden. Amparo, die mit 318.000€ den Hauptpreis des Abends gewinnen, haben eine besonders preisgünstige Methode entwickelt Prothesen herzustellen und an die TrägerInnen anzupassen. So kann das Unternehmen, auch in ärmeren Regionen der Welt, Menschen den Zugang zu Prothesen verschaffen. Im Bereich Nonprofit setzt sich die Little Sun Foundation als Gewinner durch. Das, auf den ersten Blick unscheinbare Produkt - ein kleines solarbetriebenes Licht in Form einer Sonnenblume - hat einen besonderen Sinn. Die Little Sun Foundation verteilt die solarbetriebenen Lampen in Camps für Geflüchtete, an Schulkinder und Familien in Ländern des afrikanischen Kontinents. So bekommen bspw. Kinder und Lehrer auch nach dem Einbruch der Dunkelheit die Möglichkeit zu lernen und den Unterricht vorzubereiten. Außerdem können durch Herstellung der Leuchten auch Jobs im Bereich der Erneuerbaren Energien geschaffen werden und somit einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Industrialisierung in den afrikanischen Staaten leisten.

Ein weiteres Produkt - was leider nicht zu den Gewinnern des Abends gehört - hat mich persönlich ganz besonders überzeugt. Kaffeeform stellt aus altem Kaffeesatz biologisch abbaubare Tassen, Untertassen und To-Go Becher her. Und was ist nachhaltiger im Kreislauf gedacht, als aus dem Überbleibsel eines Produkts wie Kaffee etwas Neues zu schaffen, mit dem man Kaffee trinken kann? Und auch die Umsetzung überzeugt sowohl vom Design als auch der Tatsache, dass die Tasse trotz des Materials in die Spülmaschine kann und ohne erdölbasierte Kunststoffe auskommt. Somit kann sie am Lebensende auf den hauseigenen Kompost geworfen werden.


Die Preisverleihung ist ebenso spannend wie abwechslungsreich. Bereits vor der Preisverleihung wird zu den Blasinstrumenten der Coverband "No Limit Street Band" getanzt. Die Jury, unter anderem meiner Kollegin und Fairtrade Kaffee Gründerin Sara Nuru besetzt, stellt aufschlussreiche Fragen an die Nominierten und nach dem offiziellen Teil legt noch Star DJ Mark Ronson auf. Nach einer Nummer auf dem Parkett fahre ich dann, den Jetlag in den Knochen, müde nach Hause.
Ich bin ganz beseelt von dem Abend. Von all diesen Menschen, die so bemüht darum kämpfen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Und erneut wird mir klar, gerade nach Indien, was es für ein riesiges Privileg ist, in so einem gut funktionierendem System wie Deutschland zu leben. In einem Land, dass so fortschrittlich ist und wo so viel Zeit und Geld in neue, innovative Projekte und Ideen gesteckt wird. Auch dank WeWork werden zukünftig sicherlich viele weitere Menschen mit den investierten Geldern an sozialen und nachhaltigen Lösungen arbeiten, die Welt gerechter und besser zu gestalten.

Alles Liebe,
Marie

P.S. Solltet ihr also eine eigene Idee haben, wie man die Welt ein bisschen besser machen kann, bewerbt euch bei den Creator Awards.

Photo Credits: Lupo Cordero & Vadim Laubi / Collage: Dr. No

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