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RECUP: Coffee-to-Go aber richtig!

RECUP: Coffee-to-Go aber richtig!

[Anzeige/Werbung] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit RECUP entstanden

5. Dezember 2018

Hallo ihr Lieben,
spätestens seit Carrie Bradshaw und ihre Freundinnen in der Serie "Sex and the City" Coffee-to-Go auf Parkbänken getrunken haben, ist diese Art und Weise des Kaffeetrinkens angesagt. Wir sind viel beschäftigt, arbeiten oft in unterschiedlichen Berufen gleichzeitig, pendeln zwischen Arbeits- und Wohnort und führen auch noch eine Fernbeziehung. Der Coffee-to-Go ist so etwas wie das Statussymbol und der Treibstoff einer mobilen Generation zugleich. Er sagt "wir sind busy", "wir sind kosmopolitisch", "wir sind multikaskingfähig", wobei die Kaffeeflecken auf Wintermänteln und Blusen letzteres in Frage stellen. Coffee-to-go hat aber noch ein viel größeres Problem als Kaffeeflecken.

Und zwar ein Müllproblem. In Deutschland werden laut einer Studie der Deutschen Umwelthilfe stündlich[!!!] ca. 320.000, also pro Jahr 2,8 Milliarden Coffee-to-Go Becher verbraucht. Das Wort verbrauchen muss man sich an dieser Stelle auf der Zunge zergehen lassen. Denn der Becher wird genau für einen Kaffee und somit oft nur für wenige Minuten hergestellt, verbraucht und dann weggeworfen. Für die Herstellung solcher Becher werden neben dem Fällen von 43.000 Bäumen jährlich, zusätzlich 83.000 Tonnen CO₂ verbraucht. Und das nur für Deutschland, ohne dabei den Plastikdeckel einzurechnen. Die schlagen noch einmal mit 28.000 Tonnen CO₂ zu Buche. Noch dazu verschmutzen die Becher die Umwelt, weil sie viel zu oft außerhalb des Mülleimers landen. Das liegt oft auch daran, dass diese mittlerweile völlig überfüllt mit der Vielzahl von Bechern und anderen Einwegverpackungen sind.
Abgesehen vom Ressourcenverbrauch sind die aber Becher auch noch schlecht recycelbar, da sie aus verschiedenen Verbundstoffen - also einer mit Kunststoff beschichteten Pappe bestehen - damit der Becher nicht durchweicht, sobald Kaffee eingefüllt wird. Somit ist ein Recycling, wie bei Papier und Pappe, mehr oder weniger unmöglich und biologisch abbaubar ist der Becher schon gar nicht. Dementsprechend bleibt oft nur noch übrig, die Becher zu verbrennen.

Wer mir folgt, weiß dass mich das Thema schon eine Weile begleitet und auch dass ich gerne unterwegs schnell einen Kaffee trinke, wenn ich von Termin zu Termin muss. Es stellt sich also die Frage, wie können wir unterwegs sein, ohne auf den to-Go Kaffee zu verzichten und ohne unnötigen Müll zu verursachen. Das war oft gar nicht so einfach. Denn wenn ich meinen Thermobecher von zuhause mitnehme (und oft vergesse ich den ehrlich gesagt) dürfen Mitarbeiter in Cafés und Bäckereien diesen oft aus hygienischen Gründen nicht annehmen, um ihn zu befüllen. Obwohl das natürlich Quatsch ist, weil wir ja auch unsauberes Bargeld über den Tresen geben. Es braucht also eine einfache und hygienischere Lösung. Genau die haben sich die Macher von RECUP ausgedacht und mittlerweile großflächig in Deutschland umgesetzt. Das RECUP To-Go Becher Pfandsystem.

Das Ganze funktioniert ganz einfach, indem ihr euch die RECUP App herunterladet. Dort könnt ihr ganz einfach die nächsten Cafés, Bäckereien oder Tankstellen finden, die am Pfandsystem teilnehmen. Das sind mittlerweile über 1800 Stellen in ganz Deutschland (seit April ist RECUP das offizielle Kaffeepfandsystem der Stadt Hamburg, wo sie gerade mit ihrer "Karma Kaffee" Kampane täglich viele Menschen von den to-Go Becher leihen überzeugen). Vor Ort könnt ihr euch euren Kaffee dann im RECUP Pfandbecher kaufen und hinterlegt für den Becher 1€ Pfand. Nachdem ihr euren Kaffee ausgetrunken habt, könnt ihr den Becher in allen Partnerstellen gegen Rückgabe des Pfands abgeben oder einfach einen neuen Kaffee mitnehmen. Das beste daran ist, dass ihr den Becher nicht kaufen müsst, sondern nur leiht. Solltet ihr den Becher also mal zuhause vergessen, könnt ihr euch einen neuen leihen und den vergessenen später zurückbringen, ohne dass es euch mehr kostet. Den 1€ gibt es ja wieder zurück und zusätzlich kriegt ihr so den Becher in der Größe, in der ihr ihn braucht und müsst keinen 0,4l Becher für einen kleinen Cappuccino benutzen.



RECUP erklärt in 25 Sekunden

Bei meinem letzten Shooting habe ich das Ganze gleich mal ausprobiert und bin auf dem Weg zwischen zwei Shootingorten über die App auf die Bar 21 Gramm gestoßen. So habe ich nicht nur einen guten to-Go Kaffee ohne Müll bekommen, sondern gleich noch ein tolles neues Café entdeckt, dass ich sicher nochmal besuchen werde. Am Ende Tages konnte ich den Becher dann ganz einfach bei mir um die Ecke zurückgeben. Der Becher kommt dann im Café in die Spülmaschine und geht direkt wieder in das Leihsystem zurück. Übrigens kann ein Becher ca. 500 Mal verwendet werden und besteht zusätzlich aus 100% recycelbarem Material. Sie werden im Allgäu produziert und dort auch wieder recycelt, um sicherzustellen, dass die Becher auch wirklich in den Kreislauf gelangen. Aber auch nach innen möchte RECUP Nachhaltigkeit leben. So kommen die MitarbeiterInnen mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn zur Arbeit, mittags wird gemeinsam frisch gekocht und neue Wege gesucht Einwegplastik aus dem Alltag zu verbannen. So leistet RECUP nicht nur durch sein Bechersystem einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in eurem Leben, sondern schafft es auch die eigenen Werte zu leben. Wer also auf der Suche nach einem Job mit Sinn ist, sollte mal die Augen nach der nächsten Stellenanzeige von RECUP offen halten!


Alles Liebe,
Marie

P.S. Wenn es bei euch aber kein Café gibt, das bisher mitmacht, macht die Besitzer doch mal auf das Thema aufmerksam. Vielleicht melden die sich dann ja über diesen Link an und ihr habt dazu beigetragen nicht nur den eigenen Becherverbrauch, sondern auch den von Anderen zu reduzieren!

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[Anzeige/Werbung] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit RECUP entstanden
Photo credits © Julia Küchler

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