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Nachhaltiger Luxus im Lefay Dolomiti

Nachhaltiger Luxus im Lefay Dolomiti

[Werbung/Pressereise] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Lefay Dolomiten entstanden

5. November 2019

Hallo ihr Lieben,
so eine Schwangerschaft ist eine gute Zeit um noch einmal Dinge zu tun, die dann mit Baby vielleicht nicht mehr so schnell möglich sind. Deshalb standen bei mir in den letzten Wochen ein paar Girlstrips auf dem Plan. Mit meiner Freundin Pola ging es im Oktober für ein paar Tage nach Italien, bevor wir nach Frankfurt zur Buchmesse gefahren sind, um uns im Trubel die besten Neuerscheinungen des kommenden Jahres anzuschauen. Um entspannt auf der Buchmesse anzukommen, haben wir uns in den Dolomiten ein Hotel ausgesucht, dass seit dem Sommer ganz oben auf meiner Liste stand: Das Lefay Dolomiti. Ich kannte Lefay bisher nur von außen vom Gardasee, aber ich hatte schon mitbekommen, dass Nachhaltigkeit dort eine große Rolle spielt. Von einem meiner Follower kam dann während der Reise die Frage, inwiefern Nachhaltigkeit und ein Luxushotel im 5-Sternebereich überhaupt unter einen Hut gehen können? Spannende Frage!

Denn ich gebe zu, ein luxuriöses Resort macht auf den ersten Blick nicht unbedingt einen besonders ökologischen Eindruck. Aber das täuscht. Denn gerade aufwändige Hotelanlagen, die in der Spitzenkategorie der Branche angesiedelt sind, können eine Art Positivbeispiel sein, wie ein nachhaltiges Hoteldesign in der Zukunft aussehen kann.
Und das Lefay Dolomiti ist da ein sehr gutes Beispiel. Denn das Hotel hat sich nicht erst im Nachhinein überlegt, wie es im bestehenden Betrieb nachhaltiger werden kann. Vielmehr begann das Nachhaltigkeitsengagement schon mit den ersten Skizzen des Entwurfs. Da das Hotel in einer von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannten Region der Dolomiten geplant wurde, die mit ihren Nadel- und Mischwäldern ein Hotspot regionaler Biodiversität ist, war es besonders wichtig, sich der Region und auch der Landschaft beim Bau des Gebäudes anzupassen, anstatt andersherum.

Statt eines klassischen "Hotelbunkers" gibt es drei kleinere Gebäude, die sich in die Natur perfekt eingliedern und nicht aus der Landschaft herausstechen. Das wird auch dadurch unterstützt, dass das Lefay in vielen Aspekten die traditionelle Architektur der Region aufgreift. So orientieren sich die Gebäude an den klassischen Gestaltungselementen alter Berghäuser aus Holz. Indem man sich bei der Gestaltung auch auf regional verfügbare Baumaterialien, wie Getein aus den Dolomiten und Holz aus den umliegenden Wäldern reduziert, hat werden z.B. lange Transporte und Emissionen eingespart und lokale Unternehmen bekommen Aufträge. Durch dieses Zusammenspiel von regionaler Planung und Umsetzung wurde erreicht, dass das Hotel am Ende sowohl von der Bauart als auch von den Materialien zur Region passt und vor Ort die Wirtschaft stärkt.

Auch beim Thema Klimaschutz setzt sich das Resort hohe Ziele. Durch die Gestaltung, Architektur und Ausrichtung des Gebäudes nach den natürlichen Gegebenheiten, konnte der Energieverbrauch massiv gesenkt werden. Indem das Hotel moderne Technologien wie Heizkessel, die mit lokaler Biomasse befeuert werden und Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung einsetzt, wird weitere Energie eingespart. Das ist gerade in luxuriösen Hotels ein wichtiger Punkt. Denn der 5000m² große Spa Bereich des Hotels ist natürlich den 5-Sternen entsprechend vielfältig und luxuriös. Auch hier kommt dem Hotel die ursprüngliche Planung in Einklang mit dem Standort zu Gute. Denn alle Bereiche bieten mit großen Panoramafenstern eine tolle Aussicht in die Natur. Eigentlich muss ich im Winter nochmal kommen, um die Aussicht bei Schnee zu genießen.

Im Spa könnt ihr aus einer Vielfalt an Massagen, Anwendungen und sogar Aroma- und Physiotherapie auswählen. Mein persönlicher Favorite waren aber die neun verschiedenen Saunen, die man je nach Lust und persönlicher Abhärtung in verschiedenen Temperaturabstufungen und Luftfeuchtigkeiten ausprobieren kann. Nach der Abkühlung in der Eisdusche oder dem Eispool (10°C!!) habe ich dann ein paar entspannte Runden im Pool gedreht oder den Kneipp-Parcours ausprobiert. Auch hier gibt es mit dem kühlerem Sportpool, dem warmen Pool zum Entspannen und einem Salzwassersee reichlich Auswahl. Der Salzwassersee und die Grotte sind mit 36°C nicht nur schön warm, sondern auch eine gute Alternative zum Chlorwasser und haben den Vorteil, dass das dampfende Salzwasser auch die Atemwege freimacht. Und ganz wichtig zu wissen: leicht salzige Pools stehen Chlorwasser hygienisch in nichts nach. Entsprechend schön wäre es natürlich, wenn viele Hotels ihre Pools zukünftig natürlich mit Salz betreiben würden, da hier einiges an Chemie gespart wird.

Aber auch in anderen Bereichen wie dem Essen, hat sich das Hotel Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Vom Frühstücksbuffet bis zur Abendkarte setzt die Hotelküche auf das Konzept der regionalen Küche auf hohem Niveau. Überwiegend kommen saisonale und biologisch angebaute Zutaten zum Einsatz, die mit vielen lokalen Kräuter frisch und nach Art der Mittelmeerküche zubereitet werden. Um diese Küche auch nach dem Urlaub mitzunehmen, kann man im Hotel ein hauseigenes Olivenöl in Bio-Qualität kaufen. Leider konnte ich aufgrund meiner Schwangerschaftsübelkeit nicht das breite Sortiment der Küche ausprobieren. Für mich gab es in erster Linie Pommes mit Ketchup. Ein Grund mehr, nochmal wiederzukommen.

Abgesehen von diesen direkt sichtbaren Nachhaltigkeitsaspekten, etablierte das Lefay von Anfang an verschiedene Umweltmanagementsysteme, die die Verbrauchsströme von Energie, Wasser und Wärme kontrollieren und so Maßnahmen zur Effizienzsteigerung unterstützen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu großen Teilen aus der Region stammen, werden kontinuierlich geschult und motiviert, Verbesserungen anzustoßen und umzusetzen. So wurde z.B. auch ein Regenwassersystem installiert, dass das anfallende Wasser nicht in die Kanalisation leitet. Stattdessen wird genutzt, um die Gärten des Hotels zu bewässern. Wer noch mehr lesen möchte, dem empfehle ich den ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht des Hotels. Er enthält auch die ehrlich Information, dass ein Hotel nie ganz ohne Emissionen auskommt. Entsprechend hat sich das Hotel dazu entschlossen, die anfallenden Emissionen zumindest auszugleichen.

Man macht also so gut wie CO2-neutral Urlaub, wenn man so wie wir mit dem Zug anreist. Was also auf den ersten Blick mehr öko erscheint, z.B. mit dem Rucksack durch Thailand zu reisen, ist oft weniger nachhaltig durch die Emissionen des Flugs, als sich in Italien ins Luxushotel einzuquartieren. Eine auch für mich spannende Erkenntnis.

Ich hoffe, dass sich viele Hotelunternehmen an diesem vorbildlichen Hotel ein Beispiel nehmen und nachziehen. Das wird natürlich eher geschehen, wenn wir an Rezeptionen Fragen zur Nachhaltigkeit des Hotels stellen und vermehrt darauf achten eher Ökohotels, als "normale" zu buchen. Das Schöne: Ökohotels gibt es inzwischen in fast jedem Preissegment.

Alles Liebe,
Marie

[Werbung/Pressereise] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Lefay Dolomiten entstanden
Text & Fotos: Marie Nasemann, Norian Schneider & Pola Fendel

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