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Ich mache nicht für jeden Müll Werbung...

Ich mache nicht für jeden Müll Werbung...

[Anzeige/Ad: Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Brabantia entstanden]

18. Juni 2018

Hallo ihr Lieben,
gerade auf einem Blog über Nachhaltigkeit geht es ja darum Abfall zu vermeiden. Darum scheinen Mülleimer erstmal kein sexy Thema zu sein. Und bisher habe ich ehrlich gesagt versucht meinen Mülleimer im Küchenschrank hinter einer Tür zu verstecken. Aber so blendet man das Müllproblem irgendwie auch optisch aus dem Alltag aus... Denn realistisch gesehen fällt am Ende des Tages doch bei uns allen Abfall an. Ob es Bio-Müll ist, der beim Kochen für Freunde übrig bleibt, nicht vermeidbarer Plastikmüll, der uns viel zu oft von der Industrie aufgezwungen wird oder wie hier, die Alufolie und Pappschale von der Portion Pommes. Die habe ich mir während des langen Shootingtags mit meiner Fotografin geholt, weil einfach keine Zeit zum Kochen blieb...


Umso spannender finde ich den Ansatz von Brabantia, die das Thema Abfall auf völlig neue Art und Weise anzugehen versuchen. Nämlich indem sie den Mülleimer aus seinem hässlichen Versteck hervorholen und im fancy Design, nachhaltig produziert nach dem Cradle-to-cradle Prinzip bewusst in den Wohnraum integrieren. So wird der Mülleimer an sich umgedeutet und steht nicht für das Ende von Produkten, sondern auch für seine eigene Wiederverwertung im Kreislauf. Cradle-to-cradle schaut sich nämlich eine Idee aus der Natur ab: es gibt dort keinen Müll. So kann ein Kirschbaum verschwenderisch schön blühen, weil die verblühten Knospen auf den Boden fallen, wo sie wieder zersetzt und in neue Nährstoffe umgewandelt werden. Den Ablauf, dass sich alle Stoffe in einem ewigen Kreislauf befinden hat die Natur perfektioniert und wurde erst vom Menschen durchbrochen. Cradle-to-cradle steht für den Ansatz, Produkte so zu designen, dass ähnlich wie in der Natur kein Müll mehr entsteht. Am Ende der Nutzung können alle Bestandteile, die biologisch abbaubar wieder als Nährstoffe für neue Pflazen genutzt werden. Metalle und Kunststoffe, die nicht biologisch abbaubar sind, werden nur sortenrein genutzt und können somit dauerhaft als Bauteile in einem Kreislauf genutzt werden.

Wo wäre es also sinnvoller anzusetzen, als bei dem Produkt, indem wir unseren Müll hinein schmeißen? Brabantia produziert den Touch Bin nach cradle-to-cradle Bronze Standard aus 40% recyceltem Kunststoff so, dass sich alle eingesetzten Materialien weiter recyceln lassen. So ist der Mülleimer am Ende seines Lebens kein Wegwerfprodukt, sondern wird Teil neuer Produkte. Ich denke, mein neuer fairknallt-gelber Bo Touch Bin wird mir so auf jeden Fall dabei helfen, mir immer wieder bewusst zu machen, dass ich darauf achte weniger Abfall zu produzieren und Produkte zu kaufen, die wieder verwertet werden können.

Und wenn ich Müll doch nicht vermeiden kann, werde ich in Zukunft noch besser darauf achten diesen zumindest sorgfältig zu trennen. Denn trotz ausgeklügeltem Müllsystem, wird in Deutschland immer noch schlecht getrennt. Das sorgt dafür, dass die Abfallverwerter den Müll nicht recyceln können und vieles in der Verbrennungsanlage landet. Gerade beim Thema gelber Sack und Restmüll landet oft Falsches in der Tonne, weil wir nicht wirklich wissen, was hinein gehört und was nicht. Und weil ich mich ehrlich gesagt selbst dabei erwischt habe, nicht immer alles richtig getrennt zu haben, halte ich euch keinen Vortrag darüber wie es richtig geht, sondern verlinke euch lieber die Seite von Brabantia, wo ihr ausführlich nachlesen könnt, wie man richtig Müll trennt.

Aber nochmal zurück zum Bo Touch Bin und meinen Pommes. Ersteren gibt es nämlich in verschiedenen Ausführungen, so dass ihr euch entscheiden könnt, wie viele Einsätze ihr zu Trennen braucht. Denn wenn ich die Pommes nicht aufgegessen hätte, wäre ein dritter Einsatz für Bio-Müll nicht schlecht gewesen. Andererseits habt ihr ja vielleicht einen eigenen Kompost im Garten und zwei Einsätze reichen aus. Ihr habt die Wahl. Das niederländische Traditionsunternehmen, dass seit 1919 alle möglichen Geräte produziert, die man im Haushalt vom Wäscheständer bis Stövchen so braucht, hat den Mülleimer nicht nur in verschiedenen Farben im Programm, sondern auch als Treteimer, falls ihr alle Hände voll zu tun habt oder das einfach lieber leiden mögt.

Bleibt mir nur noch zu sagen, kauft nicht jeden Müll und wer sich auch in den Touch Bin verguckt hat, schaut mal im Onlineshop von Brabantia vorbei.
Alles Liebe,
Marie

Photos: Marie Hochhaus
Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Brabantia entstanden

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