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Vieri Fine Jewellery

Vieri Fine Jewellery

[Anzeige/Werbung] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Vieri Fine Jewellery entstanden

11. Januar 2019

Hallo ihr Lieben,
bald steht die Fashion Week wieder vor der Tür und somit zahlreiche Events und Shows. Für den roten Teppich bin ich immer auf der Suche nach nachhaltigen Schmuckbrands. Diese Suche entpuppt sich aber oft als schwierig. Denn nur die wenigsten Labels fertigen mit nachhaltigen Ressourcen Materialien, unter fairen Bedingungen und unterstützen noch dazu mit den Erlösen soziale Organisationen. Vor zwei Jahren bin ich glücklicherweise auf Vieri Fine Jewellery gestoßen und siehe da, es gibt doch ein Label das wirklich ALLES richtig macht und dazu noch eine spannende Geschichte hat.

Diese beginnt - anders als die Geschichte vieler nachhaltiger Brands - nicht innerhalb der letzten Jahren, sondern vor mehr als 80 Jahren. Ende der 30er Jahre gründete der Großvater der aktuellen Geschäftsführerin und Designerin Guya Merkle, Rudolf Merkle das Schmuckunternehmen Vieri Haute Joaillerie. Dabei orientierte er sich am Stil seiner italienischen Ehefrau und schuf elegante und einzigartige Schmuckkollektionen. Nach seinem Tod übernahm Guya Merkles Vater, Eddy, Vieri mit 17 Jahren das Unternehmen und führt es durch neue, modischere Designinspirationen auch zu internationalem Erfolg. Aus dem neuen Unternehmensstandort in der Schweiz verkauft Vieri unter anderem erfolgreich nach Japan und in die Arabischen Emirate. 2007 übernimmt die 21-Jährige Guya nach dem Tod ihres Vaters das Familienunternehmen in dritter Generation.
Sie selbst - damals Studentin im Fach Kommunikation und Management - war der Schmuck zwar sprichwörtlich in die Wiege gelegt, hatte aber zum damaligen Zeitpunkt keine Ambitionen, selbst im Unternehmen tätig zu werden. So stand für die junge Frau auch eine Auflösung des Unternehmens, mitsamt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lange im Raum. Doch dann entschied Guya, ihr Schicksal und das Familienunternehmen in die eigene Hand zu nehmen. Sie ging nach London und ließ sich am Gemological Institute of America in London in Schmuckdesign und Unternehmensführung ausbilden. Gut gewappnet machte sich Merkle daran, das Familienunternehmen neu zu beleben.
Eine Sache, die sie im Studium nicht gelernt hatte, aber unbedingt selbst erfahren wollte, war die Gewinnung von Gold. Bei einer Reise in peruanische Goldminen wurde ihr schnell klar, wie schmutzig die Gewinnung des wertvollen Rohstoffs ist und wie sehr die Menschen und Umwelt darunter zu leiden haben. Es fing schon damit an, dass ihr geraten wurde, in der Nähe der Goldminen nichts zu essen. Denn zur Gewinnung von Gold wird Quecksilber eingesetzt, um das Edelmetal zu binden. Im Laufe des Prozesses wird das Quecksilber dann durch Erhitzen wieder vom Gold gelöst, so dass es verdampft und sich in der Luft und der Umgebung verteilt. Und besonders die Dämpfe dieses giftigen Schwermetalls führen langfristig zu starken Vergiftungserscheinungen. Unter diesen unwürdigen Bedingungen müssen die Arbeiter für einen Hungerlohn und lange Arbeitszeiten Gold schürfen und gleichzeitig die eigene Umwelt vor Ort zerstören, damit wir es als Schmuck tragen können oder für schlechte Zeiten in einen Tresor deponieren.
Guya entschloss sich, dass es auch anders gehen muss und gründete die earthbeat Foundation und unterstützt diese mit 10% an den Verkäufen von Vieri Jewellery. Die Stiftung setzt sich für bessere Bedingungen in Goldminen ein, die sowohl dafür sorgen, dass Minenarbeiter besser von ihrer Arbeit leben können, aber auch dass die Umweltzerstörung eingedämmt wird. Parallel schafft die Stiftung auch ökonomische Alternativen für Menschen vor Ort, von denen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dazu gehört unter anderem ein Imkereiprojekt in Uganda, dass Menschen dazu befähigt eigenen Honig herzustellen und zu vertreiben. Sozusagen flüssiges Gold.

Ihr seht, die Geschichte von Guya Merkle und Vieri ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch, wie eine einzelne Unternehmerin wirkliche Veränderungen bewirken kann. Denn neben Gold, setzt Vieri auch bei anderen Materialien auf Nachhaltigkeit. Dazu gehören neben fair gesourcten Steinen auch recycelte Metalle und sogar Diamanten, die zu neuen Schmuckstücken verarbeitet werden. Den Stil der Marke würde ich als eine Kombination aus feminin, verspielt und elegant-klassisch beschreiben. Und dabei bleiben die Kreationen immer zurückhaltend und federleicht. Luxus, nur eben ohne Protz. Die Wolke als Symbol hat es Guya besonders angetan und sie passt zum zarten Design, wie die Faust aufs Auge. Sie taucht in ihren Kreationen immer wieder auf, wie z.B. bei den schönen Ringen auf den Fotos. Da wäre zum einen der Ring mit einer Diamantwolke und der Ring aus mehreren Wolken. Beide sind aus 18 Karat Roségold und mit braunen Diamanten besetzt. Die Steckerohrringe sind eine edle Kombination aus Regenbogenquarzen und kleinen dunkelblauen Saphiren. Gefasst ist das ganze in ebenfalls 18 karätigem Roségold. Es gibt auch eine etwas auffälligere Variante mit einer hängenden Wolke in Kombi mit Rubinen, Tsavoriten, Saphiren oder Diamanten. Neben diesen schönen Pieces, die ich euch hier zeige, gibt es bei Vieri auch eine Vielzahl an anderen Schmuckstücken, von großen Diamantencolliers, über traumhaft schöne Verlobungsringe (wirklich zum Dahinschmelzen!!!), bis hin zu Auftragsarbeiten, die Guya mit viel Herz und Hingabe umsetzt.

Ich wünsche Guya und ihrem Unternehmen von Herzen das Beste für die Zukunft und freue mich schon darauf, mir für den nächsten Red Carpet Auftritt wieder eines ihrer Schätze auszuleihen. Und wer weiß, vielleicht erfülle ich mir demnächst einen Traum und investiere in eines der schönen Teile. Fest steht, dass man die zeitlosen Schmuckstücke ein Leben lang mit gutem Gewissen tragen kann und sie so wie die Familie Merkle ihr Unternehmen, über viele Generationen weiter geben kann.

Alles Liebe,
Marie

[Anzeige/Werbung] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Vieri Jewellery entstanden
Photo Credits: Julia Küchler

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