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093 swimwear part 2/2

093 swimwear part 2/2

10. Juli 2019

Hallo Ihr Lieben,
weiter gehts mit Teil 2 der nachhaltigen Swimwear für 2019. Bei den Swimwear-Shooting Vorbereitungen in diesem Jahr ist mir aufgefallen, wie viele neue und wahnsinnig schöne Swimwearlabels es mittlerweile gibt. Mein Gefühl ist, dass dies direkt mit der Einführung von Econyl zusammenhängt, einem Material das ja direkt das Problem von Plastikmüll in den Meeren bekämpft und somit auch eine schöne Metapher ist, wenn daraus dann nachhaltige Swimwear entsteht. Mir gibt es auf jeden Fall ein gutes Gefühl, mit einem Bikini am Strand zu liegen und zu wissen, dass man das Meer durch diese Kaufentscheidung von ein bisschen Plastikmüll befreit hat.

Das blumige Ensemble aus *Bikini (Top, Bottom) und *Robe stammen vom dänischen Label Underprotection. Die Brand produziert unter dem Motto "almost as sustainable as being naked" nachhaltige Swimwear und Unterwäsche aus Fasern, die man nicht sofort mit Kleidung in Verbindung bringt. Zum Beispiel aus dem Stamm der Bananenstaude oder einer Faser aus dem Eiweiß Kasein, welche aus nicht mehr trinkbarer Milch hergestellt wird. Dieser Bikini besteht aus recyceltem Polyester. Das verbraucht nur ein Drittel der Energie von Primärfasern und hilft dabei Plastikmüll einen Wert zu geben, so dass er nicht achtlos weggeschmissen oder verbrannt wird. Die Robe besteht zu 100% aus natürlichem Lyocell (als Tencel bekannt), welche sich seidig weich auf der Haut anfühlt und damit ein guter Begleiter für heiße Sommertage ist. Meine *Sneaker sind von Veja einer französisch-brasilianischen Marke, die neben pflanzlichen gegerbtem Leder und Bio-Baumwolle auch auf vegane Alternativen wie bspw. Mesh aus recyceltem PET setzt und fair in Brasilien produzieren lässt. Die **Sonnenbrille ist von Viu Eyewear.

Hier tragen Julia und ich Badeanzüge von Anekdot (**Marie, **Julia. Das Berliner Label, gegründet von der Schwedin Sofia Andersson, produziert Swimwear aus Econyl. Das Material wird aus Geisternetzen und Plastikmüll, welcher aus den Weltmeeren gefischt wurde, hergestellt und dann im Studio des Labels handgefertigt. Mit Upcycling beschäftigt sich die Marke Tassel Tales, von welcher Julias *Jacke stammt, die ihr ja noch von Look 085 kennt. Die drei Schwestern und Gründerinnen designen aus alten Jeansjacken und Vintageteppichen neue, im Bohostyle angehauchte, Einzelstücke. Natürlich dürfen auch die namensgebenden Tassels nicht fehlen, die unter fairen Arbeitsbedingungen in einer marokkanischen Frauenkooperative hergestellt und dann in Frankfurt zur fertigen Jacke genäht werden. Die *Sandalen von ekn footwear sind aus pflanzlich gegerbtem Leder und einer Korkinnensohle, die in Portugal technisch besonders aufwändig zusammen gefügt werden.
Die *Jacke und der *Rock, den ich trage sind von Armedangels, sie werden aus Bio-Baumwolle in Portugal gefertigt. Die Produktion und Kleidung sind GOTS-zertifziert und viele Produkte zusätzlich auch mit dem PETA vegan Label ausgezeichnet.

Der dritte Look besteht aus einem *Badeanzug vom Schweizer Label Neumühle. Auch hier gilt wieder: Aus alt mach neu! Der Badeanzug besteht nämlich zu 78% aus Econyl. Econyl hat sehr ähnliche Eigenschaften wie neu gewonnene Kunstfasern, hat in der Produktion aber einen viel kleineren ökologischen Fußabdruck und eignet sich deshalb als wunderbare Alternative zu herkömmlichen Kunstfasern. Tuch, Brille, Sonnenbrille, Sandalen und die Tasche sind jeweils alle vintage oder aus meinem Kleiderschrank zum Shooting mitgebracht.


Ich hoffe, ihr habt hier und da eine kleine Inspiration für Swimwear gefunden.
Alles Liebe,
Marie

Photo Credits: Marie Hochhaus
Alle mit * gekennzeichneten Produkte wurden uns als PR-Samples, ohne Verpflichtung zur Gegenleistung, zur Verfügung gestellt.
Alle mit ** gekennzeichneten Produkte wurden uns für das Shooting geliehen.
Nichtgekennzeichnete Produkte sind selbst gekauft

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