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092 swimwear part 1/2

092 swimwear part 1/2

28. Juni 2019

Hallo Ihr Lieben,
der nachhaltigste Bikini ist natürlich der von letztem oder vorletztem Jahr. Aber irgendwann ist er ausgeleiert, passt nicht ganz oder einfach irgendwo im Schrank verschwunden. Dann ist es höchste Zeit für eine nachhaltige Neuanschaffung. Für das diesjährige Swimwear Shooting habe ich mir Julia Wulff ins Boot geholt. Meine ehemalige Mitbewohnerin ist nicht nur als Model, sondern seit neustem auch als Schauspielerin unterwegs und ich habe deshalb für das Shooting an sie gedacht, weil sie auf ihrem Instagram Account immer wieder auf unnötige Plastikverpackungen aufmerksam macht. Wie geht Plastik und Swimwear zusammen? Das lest ihr in diesem Blogppost.


Los gehts mit Julias erstem Look. Das weiße *Onepiece ist von Reset Priority. Die Brand lässt die eigenen Entwürfe aus dem Atelier in Barcelona in Spanien nähen. Dabei setzt Reset Priority hauptsächlich auf recycelte Fasern, wie Econyl. Da diese Faser noch relativ neu ist, lässt sich nicht jede Webart und Materialstruktur mit Econyl erreichen. Dann setzt Reset Priority wie beim Gewebe für diesen Swimsuit, auf hochwertige, in Italien produzierte Kunstfasern. Natürliche Fasern sind übrigens meist keine Alternative, da z.B. Baumwolle zu viel Wasser aufsagt und durch die Schwere nicht angenehm zu tragen wäre. Hinzu kommt, dass die Trocknung deutlich länger braucht. Die Cap von meinem Dad habe ich Julia fürs Shooting geliehen.


Beim zweiten Look haben Julia und ich den gleichen **Wendebikini (Top, Bottom) von mymarini an. Neben den in Europa nachhaltig produzierten Kunstfasern, ist der Wendebikini natürlich auch einfach praktisch, weil er weniger Platz im Koffer wegnimmt und man die Ober- und Unterteile unterschiedlich gewendet, vielfach neu kombinieren kann. Alle Produkte von mymarini werden in Kroatien zu fairen Arbeitsbedingungen produziert. Die *Sandalen von ekn footwear sind aus pflanzlich gegerbtem Leder und einer Korkinnensohle, die in Portugal technisch besonders aufwändig zusammen gefügt werden. Insgesamt macht ekn neben seiner nachhaltigen Produktion aber ganz besonders die Qualität der Schuhe aus, die aufgrund der tollen Verarbeitung viele Jahre halten. Julias **Tasche ist von Alexandra Svendsen und wird ebenfalls aus pflanzlich gegerbtem Leder, mit vergoldeten Griffen aus Roségold hergestellt. Die *Sonnenbrille im 70er Style von VIU Eyewear wird in der Schweiz aus Acetat, das zu 70% aus Cellulose besteht, hergestellt. Das Material ist nachhaltiger als Kunststoffe, da es aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Meine *Sneaker sind von Veja einer französisch-brasilianischen Marke, die neben pflanzlichen gegerbtem Leder und Bio-Baumwolle auch auf vegane Alternativen wie bspw. Mesh aus recyceltem PET setzt und fair in Brasilien produzieren lässt.

Der dritte Look stammt von Now Then, einer spanischen Swimwearmarke. Der **Bikini wird aus recyceltem Meeresplastik und Geisternetzen hergestellt. Die Meshstruktur im Oberteil ist somit eine kleine Referenz an das Ursprungsmaterial. Now Then hat - neben dem Fokus auf nachhaltige Materialien und soziale Produktion - den Anspruch, ein Produkt von Frauen für Frauen zu schaffen. So wird auch das **Strandtuch unter fairen Arbeitsbedingungen und nach traditionellem türkischen Handwerk von Frauen aus Baumwolle gewebt. Die *Boots sind von Noah Italian Vegan Shoes.

Beim vierten Look trägt Julia einen asymmetrischen *Onepiece von Now Then, der ebenfalls aus Econylfasern produziert wurde. Ich trage einen Badeanzug von einem meiner Lieblingslabels Margaret & Hermione aus Österreich. Die Gründerin Barbara achtet darauf, dass von den Materialien für den Badeanzug bis zum Verpackungs- und Versandmaterial alles aus Recyclingmaterialien besteht. Die faire Produktion findet, wie oft bei Teilen aus Econyl in Kroatien statt. Bedruckt werden die Badeanzüge dann mit ökologischen Farben in Deutschland. Julias Mütze, meine Sandalen und die Sonnenbrille sind Vintage. Mein *Halstuch wird aus Seide bei Lilly Ingenhoven in Bayern von Hand gefertigt.


Wer jetzt noch nichts gefunden hat, dem sei gesagt, es kommt noch ein Teil 2 mit weiteren nachhaltigen Bikinis und Badeanzügen.
Bis dahin genießt den Tag am See oder im Freibad,
Marie

Photo Credits: Marie Hochhaus
Alle mit * gekennzeichneten Produkte wurden uns als PR-Samples, ohne Verpflichtung zur Gegenleistung, zur Verfügung gestellt.
Alle mit ** gekennzeichneten Produkte wurden uns für das Shooting geliehen.
Nichtgekennzeichnete Produkte sind selbst gekauft

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