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[Anzeige/Ad] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Lenzing AG/ TENCEL™ Fasern entstanden

7. Februar 2019

Hallo ihr Lieben,
Wenn ich erzähle, dass meine Kleidung aus Holz produziert wurde, erntet das bei vielen Freunden erst einmal fragende Blicke. Denn die Vorstellung von Mode aus Holz schreit nach wenig Komfort und Bewegungsfreiheit. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Aber dazu später mehr. Die Grundlage eines jeden Kleidungsstückes sind Fasern, aus denen ein Garn gewonnen wird, woraus wiederum ein Stoff gewebt oder gestrickt wird. Der Rohstoff für Fasern kann dabei aus ganz unterschiedlichem künstlichen oder natürlichen Materialien bestehen. Oder andersherum gedacht: man kann aus Baumwollfasern genauso gut Papier machen, wie man aus Holzfasern ein T-Shirt herstellen kann. Das haben die Pioniere hinter TENCEL™ erkannt und tolle Fasern aus Cellulose entwickelt.

Die andere Frage, die sich mir stellt ist, ob es auch aus Nachhaltigkeitssicht sinnvoll ist Kleidung aus Holz herzustellen? Fest steht, die am meisten für Kleidung genutzte Naturfaser, Baumwolle, ist eine der schmutzigsten Agrarpflanzen der Welt. Man könnte sogar sagen, dass sie eine Diva ist. Sie benötigt sowohl viel Wasser als auch viel Sonne, reagiert aber gleichzeitig extrem sensibel auf zu viel oder zu wenig davon. Dementsprechend findet Baumwollanbau fast ausschließlich in südlichen Gebieten, wie Indien, im Süden der USA, Usbekistan oder auch der Türkei statt. Also in Regionen wo die Bewässerung meist mit der Trinkwasserversorgung von Menschen konkurriert. Hinzu kommt, dass große Monokulturen anfällig für Schädlinge sind, so dass die Baumwollfelder kräftigt mit Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden geschützt werden müssen. Diese giftigen Stoffe sorgen aber auch dafür, dass Menschen krank werden und sich die Stoffe in der Umwelt sammeln und diese langfristig zerstören. Ihren Erfolg hat die Baumwolle also weniger ökologischen und sozialen Aspekten im Anbau, sondern ihrem Tragegefühl zu verdanken.


Und genau darum sind TENCEL™ Fasern eine wunderbare Alternative, denn viele der negativen Eigenschaften der Baumwolle haben diese Fasern nicht. Das beginnt schon mit den Anbauregionen. Die Lenzing AG bezieht den Rohstoff Holz nicht nur zu über 99 Prozent aus FSC oder PEFC zertifizierten Wäldern, sondern auch ausschließlich innerhalb Europas. Das Holz stammt dabei zur Hälfte aus österreichischen Wäldern und besteht größtenteils aus so genanntem Durchforstungsholz. Dieses fällt in einer modernen Waldwirtschaft an, da nicht alle gepflanzten Bäume gesund bleiben und gleichmäßig wachsen. So werden regelmäßig Bäume durch die Förstereien entnommen, um zu garantieren, dass die gesunden Bäume genug Platz haben um weiter zu wachsen, sodass langfristig ein gesunder und nachhaltig gewachsener Wald bestehen bleibt.
Durch die lokale Rohstoffgewinnung können lange Transportwege und somit CO₂-Emissionen zwischen den Werken von Lenzing in Österreich und den Stoffproduzenten in Europa gespart werden. Was wiederum ein großer Vorteil gegenüber anderen Materialien darstellt, da diese oft große Wege zwischen Anbauregion und Verarbeitung zurücklegen. Hinzu kommen aber auch andere Aspekte, auf die bei der Lenzing AG geachtet werden. So werden beispielsweise nicht verwertbare Teile des Holzes, wie z.B. Rinden energetisch zu Strom oder Wärme verwertet und tragen so dazu bei regional und mit erneuerbaren Energien TENCEL™ Fasern zu produzieren. Und auch am Ende des Lebens sind TENCEL™ Fasern ein wichtiger Schritt in Richtung zu einer Kreislaufwirtschaft. Kleidungsstücke aus TENCEL™ Fasern können kompostiert werden und so werden dem Boden Nährstoffe für neue Bäume zur Verfügung gestellt.

Für mich bleibt also die Erkenntnis, dass TENCEL™ Fasern aus Nachhaltigkeitssicht eine tolle Alternative sind. Aber zurück zum Kopfkino von unbequemer Kleidung aus Holz. Natürlich stimmt diese ab dem Moment, wo aus dem Rohstoff Fasern gemacht werden nicht mehr. Denn besonders gefällt mir an TENCEL™ neben dem Gedanken ein lokales Naturmaterial zu tragen, das sanfte Gefühl und der kühle Griff auf der Haut, der mich ein wenig an eine Mischung aus Baumwolle und Seide erinnert. Letzteres gerade auch, weil das Material ganz leicht und schön fällt, schmiegt es sich wunderbar am Körper an. Wer also noch glaubt, Kleidung aus Holz sei unbequem, ist im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Holzweg. Meine Empfehlung, schaut mal im lokalen Eco-Fashion Store vorbei und probiert Kleidung aus TENCEL™ Fasern aus. Ich bin gespannt zu hören, was ihr davonl haltet.

Alles Liebe,
Marie

[Anzeige/Ad] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Lenzing AG/ TENCEL™ Fasern entstanden

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