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fairknallt x 90 Jahre Mey

26. April 2018

fairknallt x 90 Jahre Mey

[Anzeige/Ad] Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Mey entstanden]

Hallo Ihr Lieben,

"Fair made. Fair paid." Klingt erstmal typisch nach hippem Berliner Fair Fashion Startup, ist aber seit 1928 Tradition und gelebte Realität bei der Bodywear- und Lifestylemarke Mey. Das Unternehmen produziert seitdem in der ehemaligen Textilhochburg auf der Schwäbischen Alb. Zum 90. Geburtstag hat sich Mey eine besondere Aktion ausgedacht, um auf die Thematik fairer Bezahlung und Wertschätzung von Kleidung aufmerksam zu machen. Bei der Pay what you want Aktion konnten Kundinnen und Kunden am 20. und 21. April online und in den Stores selbst entscheiden, wie viel ihnen ein Kleidungsstück der Sonderkollektion wert ist. Und ich durfte mir das ganze aus der Nähe im Berliner Store in der Fasanenstraße anschauen...

Das erste was mir aufgefallen ist, als ich im Store ankam, waren die vielen tollen Produkte. Zwischen sexy BHs und bequemen Yogapants haben mich dann auch - mit einem großen orange leuchtenden Hey - die Produkte angelacht wegen denen ich da war. Das Besondere an den Shirts der Geburtstagskollektion ist, dass jedes von ihnen innen mit dem Foto und einer kurzen Message einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter von Mey versehen ist. Dazu gehören z. B. die Näherin Daniela, die in Teilzeit in Albstadt arbeitet, weil sie sich so um die Erziehung ihrer Kinder kümmern kann oder die Chefdesignerin Claudia, die mit dem T-Shirt ein Statement für mehr Fairness setzen möchte.



Hinter jedem Produkt stecken Menschen, die es herstellen. Wie Gabriela, die für ihre Arbeit in der Näherei von Mey fair bezahlt wird

Aber wie viel ist so ein T-Shirt jetzt wert? Wie viel muss eine Arbeiterin verdienen, damit sie fair bezahlt ist? Jedes Shirt braucht ca. 22 Minuten, um vom Garn bis zur letzten Naht gefertigt zu werden und es arbeiten bis zu 40 Personen daran mit. Wenn man sich damit auseinandersetzt, dass alle fair bezahlt werden sollen und das Unternehmen ja auch etwas an einem Produkt verdienen muss, kommt einem der Preis gar nicht mehr so hoch vor (kommentiert doch mal, was ihr denkt, wie hoch der Preis ist). Leider vergessen wir das zu oft, wenn wir im Shop stehen und uns doch nur nach dem Preis und nicht nach der Fairness und Qualität entscheiden.


Was wäre dir dieses Shirt wert?

Ich muss zugeben, ich kannte Mey früher eher durch freche Werbekampagnen mit Prominenz und provokanten Sprüchen. Dass dahinter ein Unternehmen steckt, dass seit der Gründung auf faire Bezahlung vom Baumwollanbau bis zur Strickerei und Fertigung in Deutschland Wert legt, war für mich eine kleine Überraschung. Aber fangen wir ganz vorne an, nämlich beim Baumwollanbau. Mey lässt diese in Peru anbauen und setzt damit auf einen Standort, der dank des milden Klimas nur wenig Chemie und künstliche Bewässerung eingesetzt werden muss. Das Unternehmen bezieht seit ca. 30 Jahren seine Baumwolle aus Peru und kann durch die langen Handelsbeziehungen den Bauern Stabilität und faire Preise bieten. Im Gegenzug bekommt das Unternehmen besonders qualitative, langstapelige Baumwolle für seine Produkte.


Die schwäbische Herkunft von Mey lässt sich auch in Peru nicht überhören

Aus der feinen Baumwolle Perus stricken modernste Maschinen im schwäbischen Albstadt Garne und Stoffe. Diese werden am firmeneigenen Standort sowie in eigenen Produktionsstätten in Portugal und Ungarn weiterverarbeitet und genäht. Anders als viele Konkurrenten lagert Mey die Produktion aber nicht aus Kostengründen aus. Vielmehr gibt es kaum noch qualifizierte Näherinnen und Näher in Deutschland, so dass das Unternehmen in Länder ausweicht, in denen Textilberufe noch eine größere Bedeutung besitzen. Auch hier setzt Mey auf langfristige Partnerschaften und arbeitet seit vielen Jahren mit den gleichen Nähereien zusammen, da nur so die gewünschte Qualität und faire Arbeitsbedingungen sichergestellt werden können.

Dass Mey wirklich so fair arbeitet, könnt ihr auch bei den lieben Kollegen Anna und Marcus von viertel-vor nachlesen. Die haben Mey auf einer Reise nach Peru und in die Produktion in Albstadt mit der Kamera und einem wachen Auge begleitet. Dementsprechend konnte mir Marcus am Samstag auch Infos aus erster Hand geben, während wir über faire Preise und Produktion gefachsimpelt haben.


Weitere Informationen zur Aktion findet ihr hier. Wer jetzt Lust auf shoppen hat, findet die Produkte in den Stores, im Onlineshop von Mey und im ausgewählten Fachhandel.

Alles Liebe,
Marie

P.S. Die Erlöse aus der Pay what you want Aktion wird Mey spenden. Unter anderem an die Spezialambulanz für Kinderdemenz am UK Hamburg Eppendorf. In den nächsten Wochen findet die Aktion noch im ausgewählten Fachhandel statt.

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Photos: Marie Hochhaus
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine Anzeige in Kooperation mit Mey.

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