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8. März 2019

Hallo Ihr Lieben,
so nun ist es offiziell. Ich bin 30 Jahre alt und der Weltfrauentag ist zum ersten Mal Feiertag in Berlin. Das sind doch eigentlich ganz gute Neuigkeiten. Obwohl ich mich etwas wundere, dass es jetzt einen Feiertag für die Frau gibt. Ich finde es sollte eigentlich auch einen für Männer geben. Denn das wäre ja echte Gleichberechtigung. Nun ja, probieren wir trotzdem diesen Feiertag zu nutzen, um auf die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten hinzuweisen. Um ihn dann hoffentlich bald wieder abschaffen zu können. Oder noch besser einen für Männer festzulegen und alle mehr frei zu haben. Auch wenn ich dieses Wochenende unendlich viel Besuch bekomme, werde ich auf jeden Fall für Frauenrechte und echte Gleichberechtigung demonstrieren gehen. Wenn ihr mir nicht glaubt, dass das nötig ist, glaubt Julia von Jane Wayne, die 40 Gründe aufgeschrieben hat. Und dann schließt euch mir an beim Frauenkampftag um 14 Uhr auf dem Alexanderplatz. Und, wo wir dabei sind: heute ist der ideale Tag, um endlich und für immer auf faire Mode umzusteigen. Denn wer für Gleichberechtigung und faire Löhne ist, der sollte unbedingt nur noch fair und nachhaltig produzierte Mode und so Näherinnen und Textilarbeiterinnen auf der ganzen Welt darin unterstützen von ihrem Lohn gut leben zu können und unter würdigen Bedingungen arbeiten zu können.

Die leicht durchsichtige rosa Bluse von Sabinna wird im Londoner Atelier der Absolventin des Central Saint Martins Colleges genäht. Der klassische Schnitt wird durch die Oversizedärmel aufgelockert, so dass sie sich sowohl zu Business als auch Freizeitlooks kombinieren lässt. Der Jumpsuit von Fair Retail aus Bio-Baumwolle wird, wie der Name schon sagt, unter fairen Bedingungen gefertigt. Jetzt wo nach dem ersten Frühlingsschub ein paar kältere Tage folgen, ist der karierte Mantel von Lanius aus einem Bio-Woll und Baumwollgemisch ideal. Er erinnert mich ein wenig an einen der letzten Entwürfe, die Karl Lagerfeld für Chanel in Paris auf den Laufsteg geschickt hat. Lanius lässt ihn in einer kleinen Manufaktur in Bulgarien, die schon seit Ende der 80er Jahre dort ansässig ist und 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, fertigen.
Die Pilotenmütze von ReHats aus Berlin wird ausschließlich aus upgecycelten Materialien hergestellt. Der äußere Teil besteht aus alten Kaffeesäcken, so dass durch den Aufdruck jedes Stück ein Unikat ist. Gefüttert werden die Mützen mit Stoffen, die ReHats aus alten Beständen von Unternehmen aufkauft und so vor dem Wegwerfen rettet. In diesem Fall scheint irgendwo jemand keine Verwendung mehr für extra flauschigen Leostoff gehabt zu haben, sehr zur Freude meiner kalten Ohren.
Die Schuhe von Vor Shoes kennt ihr schon aus diversen Looks. Sie begleiten mich schon seit dem Anfang von fairknallt, was für die Qualität der Produkte - made in Germany - spricht. Und sie passen natürlich farblich super zur Bluse und zu der Tasche von Chafor. Diese wird, wie alle Produkte beim Münchener Label in Paris designed und in Deutschland handwerklich gefertigt.

Ich mache mich nun an meine Festivitäten und melde mich dann nächste Woche mit einem freshen Frühjahrslook zurück
Alles liebe,
Marie

*Jumpsuit von Fair Retail (ausverkauft, Alternative)
**Mantel von Lanius
**Bluse von Sabinna
*Mütze von ReHats
*Schuhe von Vor Shoes
**Tasche von Chafor

Photo Credits: Marie Hochhaus
Alle mit * gekennzeichneten Produkte wurden uns als PR-Samples, ohne Verpflichtung zur Gegenleistung, zur Verfügung gestellt.
Alle mit ** gekennzeichneten Produkte wurden uns für das Shooting geliehen.

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