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2. Februar 2019

Hallo ihr Lieben,
während ich mich dieses Wochenende von Paris inspirieren lasse, Spaziergänge unter dem Eifelturm mache und Croissants vor mich hinmümmele, findet ihr hier in der Zwischenzeit einen Look der ganz und gar Berlin ist. Mal abgesehen von den hohen Schuhen vielleicht, die tragen in Berlin nämlich im Vergleich zu den Pariserinnen, nur die wenigsten. Ich liebe es einfach bestimme Stile zu brechen. Einen Streetwear Look mit High Heels zu kombinieren und Sneakers zum Abendkleid zu tragen. Brüche im Stil helfen mir immer dabei, mich nicht in Schubladen stecken zu lassen. Und das ist wohl die vordergründig wichtigste Funktion von Kleidung: Sie hilft uns, fremde Personen einzuordnen.

Zunächst möchte ich euch diesen wunderschönen, fairen Souldaze Mantel vorstellen. Ich bin gerade in Paris mit ihm unterwegs und ich muss sagen er hält wärmetechnisch mit meinem Ecoalf Daunenmantel voll und ganz mit. Ich hatte die Sorge, dass es mir mit ihm ein wenig zu kalt sein wird. Aber die italienische Wolle, gemischt mit superwarmen Kaschmir sowie einem Innenfutter aus Viskose, aber auch die Länge sorgen dafür, dass man total gut gegen Wind und Wetter geschützt wird. Er sitzt wie eine Eins, ist ein absoluter Klassiker und wird mich sicherlich viele viele Jahre begleiten. Er löst meinen dunkelblauen, klassischen Mantel von Gil Bret ab. Den habe ich die letzten neun Winter getragen, aber er ist nicht so schön lang wie dieser hier von Souldaze und mit dunkelblau war ich immer etwas gebunden.
Perfekt zum Berlinlook passt auch der in Deutschland gestrickte Troyer von Rotholz aus reiner Schurwolle. Kombiniert aus den Primärfarben blau, gelb und rot sowie schwarz und weiß ergibt sich ein blockartiges Muster, das mich an Farbstudien aus dem Bauhaus und Dr. No an eins einer Lieblingsautos - den Polo Harlekin - erinnert. In jedem Fall setzt er farbige Akzente in der eher dunkleren Jahreszeit.
Das Gelb des Pullis habe ich dann auch mit der Mütze - ebenfalls von Rotholz und in Deutschland aus 100% Wolle gestrickt - wieder aufgegriffen. Mit dem Rock, den ich aus einem Vintagestore habe, sowie der Pouch von Qwestion, unterstreiche ich die weißen Akzente vom Pulli. Die kleine Tasche wird aus einem von dem Startup selbst entwickeltem Material - Bananatex - hergestellt. Das Material wird aus einer besonderen Sorte der Bananenpflanze gewonnen, die auf den Philippinen biologisch, ohne Dünger und Pestizide angebaut wird. Sie ist wichtiger Faktor bei der Aufforstung von gerodeten Urwäldern, da sie den Menschen vor Ort ein Einkommen sichert und so Anreiz gibt, ein ökologisch ausgeglichenen Wald zu pflanzen, in denen die Bananenstauden wachsen können. Aus den Fasern der Staude wird eine sehr robuste und biologisch komplett abbaubare Faser gewonnen, die mit einer Bienenwachsimprägnierung auch wasserdicht ist.

Die Strumpfhose habe ich mir während meiner Zeit bei Germany's Next Topmodel 2009 in New York gekauft. Ich habe sie seitdem immer wieder getragen, bin aber so vorsichtig mit ihr umgegangen, dass sie noch heute in einem (fast) laufmaschenfreiem Zustand ist. Die Schuhe habe ich seit einigen Jahren im Kleiderschrank.

Also, welcher Stil ist mehr eurer? Berlin oder Paris?
Alles Liebe,
Marie


**Mantel von Souldaze
**Pullover von Rotholz
Rock ist Vintage
Schuhe sind Vintage
Strumpfhose von 2009 von Zac Posen for Wolford
**Mütze von Rotholz
*Pouch von Qwstion

Photo Credits: Marie Hochhaus
Alle mit * gekennzeichneten Produkte wurden uns als PR-Samples, ohne Verpflichtung zur Gegenleistung, zur Verfügung gestellt.
Alle mit ** gekennzeichneten Produkte wurden uns für das Shooting geliehen.

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