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8. November 2018

Hallo ihr Lieben,
wenn ich das Wort GEIL sehe, muss ich sofort an den Werbeslogan "Geiz ist Geil" denken. Dieser Slogan hat natürlich schon immer gelogen. Nicht nur was Elektronikartikel angeht - sondern auch bei Mode - sollten wir weniger geizig sein und bereit sein, den wahren Wert einer Sache, und den Aufwand dahinter, wertzuschätzen. Sollte ein T-Shirt im Sale bei einer großen Kette nur so viel kosten wie ein Cappuccino in Berlin Mitte? Und eine Jeans so viel wie das, was wir bereit sind, für ein gutes Mittagessen auszugeben? Warum schätzen wir ein einmaliges Essen so viel mehr, als ein Kleidungsstück, dass uns über Monate oder sogar Jahre begleitet? Lasst uns gemeinsam die aus der Bahn geratene Modewelt wieder gerade rücken und uns mehr Gedanken über echte, realistische Preise machen. Nachdenken ist auf jeden Fall ne geile Sache.


Der Mantel von Chafor ist eigentlich ein klassisches Abendkleid aus Satin für elegante Anlässe. Es lässt sich aber auch wunderbar als Mantel zu einem lässigen Streetwearoutfit kombinieren. So bleibt dieses tolle Stück nicht allzu lange im Kleiderschrank hängen. Denn neben der fairen Fertigung, die bei Chafor in eigenen Werkstätten in Deutschland geschieht und ökologischen Materialien, ergibt ein Kleidungskauf aus Nachhaltigkeitssicht erst dann wirklich Sinn, wenn das Stück auch regelmäßig getragen wird.
Mindestens genauso wandelbar ist das rote Shirt mit Stehkragen von Jan 'n June aus einem Bio-Baumwoll-Elasthangemisch. Es lässt sich gut mit einem Blazer als Businessoutfit kombinieren oder wie hier zu Jeans und Mantel für den Alltag. Wie immer beweisen Anna und Jula mit ihrer Stilsicherheit auch, dass nachhaltige Produktion und gutes Design zu einem realistischem Preis möglich sind.
Die Jeans von Kings of Indigo kennt ihr vielleicht schon aus Look 066. Neben der Fairwear zertifizierten Herstellung aus Bio-Baumwolle, wird auch in der Weiterverarbeitung auf nachhaltige Aspekte geachtet. So wird der Usedlook nicht, wie so oft mittels Sandstrahlen oder giftigen Chemikalien erreicht, sondern mittels Lasern oder einer Behandlung mit Ozon, die deutlich umweltschonender und ungefährlich für die ArbeiterInnnen ist.
Matt & Nat ist nicht nur aber besonders - für VeganerInnen interessant. Denn neben der nachhaltigen Produktion kommen alle Produkte ohne jeglichen tierischen Bestandteile wie Leder aus. Das führte früher oft dazu, dass Produkte weniger haltbar sind, das Material haptisch und optisch nicht mit Alternativen aus Leder mithalten konnte. Die Mules von Matt & Nat sind aber ein wandelnder Beweis, dass es auch anders geht und eine vegane Alternativen, die mich schon lange begleiten.
Und manches muss man einfach nicht neu kaufen. Gürtel zum Beispiel finde ich am liebsten in kleinen Vintageläden und -boutiquen. Dieser hier stammt aus der Second Hand Agentur München. Hier findet ihr regelmäßig Designerschätze, die auf ein zweites Leben warten.

Alles Liebe,
Marie

*Kleid/Mantel von Chafor
*Shirt von Jan 'n June
**Jeans von Kings of Indigo (ausverkauft, Alternative)
*Mules von Matt & Nat (ausverkauft, Alternative)
Gürtel Vintage von der Second Hand Agentur München (Alternativen)

Photo Credits: Marie Hochhaus
Alle mit * gekennzeichneten Produkte wurden uns als PR-Samples, ohne Verpflichtung zur Gegenleistung, zur Verfügung gestellt.
Alle mit ** gekennzeichneten Produkte wurden uns für das Shooting geliehen.

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