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062 x Wolford

062 x Wolford

[Anzeige/Ad: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Wolford entstanden]

14. September 2018

Hallo ihr Lieben,
diese Woche beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Ich habe eine 50% Stelle im Ensemble des Jungen Staatstheaters Karlsruhe angenommen. Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung! Ich werde mich endlich wieder austoben können und statt vor dem PC endlich wieder auf der Bühne meinen Körper einsetzen. Konkret heißt das aber auch, dass Fashion im Alltag erstmal hinten anstehen muss. Denn für die nächsten sechs Wochen der Probenphase brauche ich hauptsächlich bequeme Kleidung, in der ich mich bewegen kann. Ihr könnt euch vorstellen, dass das für mich eine kleine Qual ist, sechs Wochen in ausgelatschten Jogginghosen durch Karlsruhe zu laufen.

Dementsprechend bin ich ziemlich froh, dass Wolford jetzt zwei neue Pieces im Sortiment hat, die sich super für Theaterproben eignen. Die sind nämlich mega bequem, in alle Richtungen dehnbar, trotzdem sehr elegant und natürlich nachhaltig! Und wie es sich fürs Theater gehört: schwarz!


Qualitäts- und Produktprüfung à la Marie

Bisher gab es zwei Möglichkeiten Leggins ökologischer als aus herkömmlichen Kunstfasern herzustellen: Einerseits aus recycelten Kunstfasern (z. B. aus PET) und andererseits aus Baumwoll-Elasthangemischen. Recycelte Materialien sind zwar kurzfristig eine gute Lösung, um Ressourcen länger zu nutzen. Langfristig lösen sie aber nicht das Problem, dass wir zu viele hochkomplexe und chemisch belastete Kunststoffe einsetzen. Und Mischgewebe sind für den Recyclingprozess nicht zu gebrauchen, da sie sich nach dem Weben nicht wieder voneinander trennen lassen und biologisch nicht mehr abbaubar sind.

Aber wie so oft in letzter Zeit, kommen die Innovationen für die Zukunft vom Cradle-to-cradle Innovation Institute. In diesem Fall hat sich das Institut mit Wolford zusammengetan und die bereits bestehenden Produktpalette von C2C zertifizierten Produkten erweitert. Genauer gesagt, um ein Rollkragen Longsleeve und eine Leggins. Auch wenn das im ersten Augenblick nach nicht viel klingt, sind die Anforderungen an C2C Produkte besonders hoch. Denn sie werden aus der Perspektive entwickelt, wie man die Produkte am Ende der Nutzung vollständig recyceln und immer wieder in Kreisläufe bringen kann. Dafür müssen alle Bestandteile und Bearbeitungsschritte gut aufeinander abgestimmt werden.

In diesem Fall setzt Wolford auf drei Materialien. Aus Österreich stammt die Holzfaser Modal. Diese wird aus Buchenholz gewonnen, welche aus europäischen und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Das Material hat ein ähnliches Tragefühl wie Baumwolle, ist aber noch etwas atmungsaktiver und schmiegt sich mehr dem Körper an. Dieses wird mit einer biologisch abbaubaren Kunstfaser versponnen, wodurch das Material den nötigen Stretch bekommt. Das dritte Material ist ein Garn aus Roica, einer ebenfalls unbedenklichen Kunstfaser, die durch Stretcheigenschaften die Nähte haltbar macht. Übrigens, produziert Wolford alle Teile unter sozial vorbildlichen Bedingungen und hat auch hier den C2C Gold Status zertifiziert bekommen. Was das bedeutet? Die MitarbeiterInnen in den eigenen Werken in Bregenz und Slowenien die gleichen, fairen Löhne bekommen und auch in der weiteren Lieferkette, bei den Garnherstellern und der Färberei herrschen gute Arbeitsbedingungen.

Bleibt die Frage, wie man ein Produkt mit Kunstfasern am Lebensende entsorgt? Ganz einfach, indem man es zu Wolford zurückbringt. Das Unternehmen kümmert sich darum, Leggins und Pullis zu einer industriellen Kompostierungsanlage zu bringen, wo mittels hoher Temperaturen und langer Verrottung auch die unbedenklichen Kunstfasern biologisch abgebaut werden können und somit neue Nährstoffe für Pflanzen zur Verfügung stellen.

Das nenne ich mal Innovation, mit der man arbeiten kann,
Alles Liebe
Marie

Leggins von Wolford
Oberteil von Wolford
Sneakers von Veja

Photos Credits: Marie Hochhaus
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