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15. März 2018

Hallo ihr Lieben,
ich mache gerade ziemlich viel blau. Ich faulenze auf dem Sofa und lasse den Stress der vergangenen zwei Monate (Fashion Week & Berlinale) an mir vorüberziehen und versuche nicht sofort zu viele neue Pläne zu schmieden. Aber ich mache auch blau im wortwörtlichen Sinn. Denn die Farbe geht modisch für mich immer.

Der wunderschön gemusterte Mantel/Longblazer ist von Souldaze Collection. Durch die 20% Kaschmiranteil ist er besonders kuschelig weich. Die gesamte Souldaze Collection wird in Rom designed und zu großen Teilen aus recycelten Stoffen hergestellt. Der hellblaue Pullover ist von Filippa K. Ich liebe ihn für die überlangen Ärmel, da mir Pullis an den Ärmeln oft zu kurz sind. Die Hose ist ebenfalls aus dem Hause Filippa K. Nadelstreifen sind wieder sehr angesagt und geben viele Möglichkeiten zu kombinieren. Entweder elegant für abends oder lässig tagsüber.

Leider sind viele Teile bei Filippa K. so schnell ausverkauft, dass ich euch unten wieder Alternativen von Slow Fashion Labels verlinke. Zum Beispiel einen Pulli von Maska, den ich schon 2016 in Outfit 002 getragen habe, gibt es immernoch im Onlineshop zu kaufen. Was bei so klassischen Teilen einfach Sinn macht und für den Slow Fashion Ansatz der kleinen Brand spricht. Tolle Nadelstreifenhosen gibt es oft in Second Hand Läden. Hier lohnt sich in Blick die Männerabteilung, da es die Hosen dort meist günstiger gibt, weil es das passende Sakko nicht mehr gibt.

Die graue Mütze von Karin Fraidenraij ist aus handgestrickter Babyalpakawolle. Sie ist super weich und hält sehr gut gegen die letzten Winterwehen warm. Die Sonnenbrille von Stella McCartney kennt ihr ja bereits aus Look 023. Die Matt & Nat Boots stammen aus der Herbst/Winter Kollektion und sind bereits ausverkauft. Das Label zeichnet sich durch faire Produktion und gute vegane Lederalternativen aus. Wer nicht auf Leder verzichten möchte, sollte mal bei Jungs und Mädels von NOY aus Hamburg vorbeischauen. Das Laptopcase lässt sich - wie hier - abends sehr gut zu einer Clutch umfunktionieren.
Besonderes Merkmal, neben dem zeitlosem Design der Produkte von NOY ist, dass die junge Brand ganz besonders auf nachhaltige Produktion achtet. Neben der traditionellen handwerklichen Herstellung in Nordrhein-Westfalen, setzt das Label als eines der ersten und wenigen Firmen überhaupt in der Fair Fashion Szene Ecopell und Olivenleder ein. Ersteres ist ein pflanzlich gegerbtes Leder, dass ausschließlich von Kühen aus deutscher Bio-Haltung für die Fleischproduktion stammt. Olivenleder steht für ein relativ neues Gerbverfahren, dass ausschließlich auf Wasser und Extrakten von Olivenblättern basiert. Diese fallen als Reststoff der Olivenproduktion an und werden oft mangels Nutzungsmöglichkeiten auf den Feldern verbrannt. Der trinkbare Gerbstoff (mein Nachhaltigkeitsexperte Dr. No hat ihn selbst probiert und meint, dass er wirklich furchtbar schmeckt aber nachweislich harmlos ist) ist nach cradle-to-cradle zertifiziert. So werden durch diese neue Nutzung der Blätter nicht nur CO2-Emissionen eingespart, sondern auch weitere Einnahmequellen für Kleinbauern in der Olivenproduktion erschlossen.

Alles Liebe,
Marie

Mantel/Longblazer von Souldaze Collection
Mütze von Karin Fraidenraij
Pullover von Filippa K. (ausverkauft, Alternative: Pullover von Maska)
Nadelstreifenhose von Filippa K. (ausverkauft, Alternative: Hose von Stella McCartney)
Sonnenbrille von Stella McCartney
Boots von Matt & Nat (ausverkauft, Alternative: vegane Stiefel von Eco Vegan Shoes; Lederstiefel von Alina Schuerfeld)
Clutch/Laptopcase von NOY

Photo Credit © Marie Hochhaus

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